So nutzt du den Stundenlohn-Rechner
- Betrag und Zeitraum – gib die Zahl ein, die du kennst: dein Bruttomonatsgehalt laut Arbeitsvertrag, ein Jahresgehalt oder einen Stundenlohn.
- Wochenarbeitszeit – 40 Stunden bei einer klassischen Vollzeitstelle, in vielen Tarifverträgen 37,5 bis 39 Stunden. Bei Teilzeit trägst du deine vertraglichen Stunden ein.
- Bezahlte Wochen pro Jahr – in Deutschland sind Urlaub und Feiertage bezahlt, also bleiben es 52 Wochen.
- Arbeitstage pro Woche – für den Tageslohn.
Die Formel
Stundenlohn = Jahresbrutto ÷ (Wochenstunden × Wochen pro Jahr)
Ein Jahr hat 52 Wochen, ein Monat im Schnitt also 52 ÷ 12 ≈ 4,33 Wochen. Daraus folgt die Faustformel für das Monatsgehalt:
Stundenlohn = Monatsbrutto ÷ (Wochenstunden × 4,33)
Bei 40 Stunden sind das 173,33 bezahlte Stunden im Monat und 2.080 im Jahr.
Beispiel
Bei 3.500 € brutto im Monat und einer 40-Stunden-Woche:
- Jahresbrutto: 3.500 € × 12 = 42.000 €
- Stundenlohn: 42.000 € ÷ 2.080 = 20,19 €
- Tageslohn (5 Tage): 161,54 € · Wochenlohn: 807,69 €
Bei einer 38-Stunden-Woche steigt der Stundenlohn für dasselbe Gehalt auf 21,26 €. Bekommst du Weihnachts- oder Urlaubsgeld, gib besser das Jahresgehalt ein, etwa 13 × Monatsgehalt.
Monatsgehälter als Stundenlohn
Bei 40 Wochenstunden und 52 bezahlten Wochen:
| Monatsbrutto | Jahresbrutto | Stundenlohn |
|---|---|---|
| 2.000 € | 24.000 € | 11,54 € |
| 2.500 € | 30.000 € | 14,42 € |
| 3.000 € | 36.000 € | 17,31 € |
| 3.500 € | 42.000 € | 20,19 € |
| 4.000 € | 48.000 € | 23,08 € |
| 5.000 € | 60.000 € | 28,85 € |
| 6.000 € | 72.000 € | 34,62 € |
Mindestlohn
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 € pro Stunde; zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €. Bei 40 Wochenstunden entsprechen 13,90 € einem Monatsbrutto von 2.409,33 €. Auch die Verdienstgrenze für Minijobs ist an den Mindestlohn gekoppelt. In Österreich und der Schweiz gibt es keinen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn; dort regeln vor allem Kollektiv- bzw. Gesamtarbeitsverträge die Löhne.
Was die Zahlen nicht zeigen
- Brutto ist nicht netto. Von den Ergebnissen gehen noch Lohnsteuer, gegebenenfalls Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag sowie die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung ab.
- Überstunden. Einen gesetzlichen Anspruch auf Überstundenzuschläge gibt es in Deutschland nicht; sie ergeben sich aus Tarif- oder Arbeitsvertrag. Unbezahlte Überstunden senken deinen tatsächlichen Stundenlohn.
- Urlaub. Gesetzlich stehen dir bei einer Fünftagewoche mindestens 20 bezahlte Urlaubstage zu, viele Verträge sehen 25 bis 30 vor.
- Selbstständige müssen Kranken- und Pflegeversicherung, Altersvorsorge, Urlaub, Krankheitstage und nicht abrechenbare Zeit selbst tragen. Ein Stundensatz muss deshalb deutlich über dem Stundenlohn einer vergleichbaren Anstellung liegen.
Wie du dein Nettoeinkommen sinnvoll aufteilst, zeigt der Budgetrechner.
Häufige Fragen
Wie rechne ich mein Monatsgehalt in einen Stundenlohn um?
Teile das Monatsbrutto durch Wochenstunden × 4,33. Bei 3.000 € und 40 Stunden: 3.000 ÷ 173,33 ≈ 17,31 € pro Stunde.
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat?
Bei 40 Wochenstunden im Schnitt 173,33 Stunden (40 × 52 ÷ 12), bei 39 Stunden 169, bei 38,5 Stunden 166,83.
Wie rechne ich einen Stundenlohn in ein Monatsgehalt um?
Multipliziere den Stundenlohn mit Wochenstunden × 4,33. 15 € bei 40 Stunden ergeben 15 × 173,33 = 2.600 € brutto im Monat.
Sind die Ergebnisse brutto oder netto?
Brutto. Steuern und Sozialabgaben sind nicht abgezogen; dein Nettolohn hängt unter anderem von Steuerklasse, Kinderfreibeträgen und Krankenkasse ab.
Warum ist das Monatsgehalt mehr als vier Wochenlöhne?
Ein Monat hat im Schnitt 4,33 Wochen, nicht 4. Das Monatsgehalt ist ein Zwölftel des Jahresgehalts und damit rund 8 % mehr als vier Wochenlöhne.
Zuletzt aktualisiert: 8. Oktober 2026