So lost du die Wichtel-Namen online aus
- Teilnehmende eintragen, einen Namen pro Zeile. Jeder Name darf nur einmal vorkommen: Gibt es zwei Annas, schreib „Anna K.“ und „Anna M.“.
- Regeln ergänzen, falls nötig. Steht
Anna + Lukasin einer eigenen Zeile, ziehen sich die beiden nie gegenseitig – praktisch für Paare. Schreibst du einen ganzen Haushalt in eine Zeile (Sophie + Felix + Paul), zieht niemand daraus jemanden aus derselben Familie. MitMarie > Jonasschließt du nur eine Richtung aus: Marie zieht Jonas nicht (vielleicht hatte sie ihn schon letztes Jahr), Jonas darf Marie aber trotzdem ziehen. - Details eintragen, wenn du magst: ein Budget wie 20 €, den Wichteltermin und eine kurze Nachricht, etwa „Weihnachtsfeier um 19 Uhr bei Anna, Geschenk bitte einpacken“. Das alles erscheint auf der privaten Seite jeder Person.
- Auf Namen auslosen drücken. Du erhältst für jede Person einen eigenen Link. Tipp neben dem Namen auf WhatsApp oder E-Mail oder kopier den Link in einen beliebigen Chat. Ein Häkchen zeigt, wem du den Link schon geschickt hast.
- Jede Person öffnet ihren Link, tippt auf Mein Los zeigen und sieht, für wen sie Wichtel ist – dazu Budget, Termin und Nachricht, aber nichts über die Lose der anderen.
Lass Nur private Links eingestellt, wenn du selbst mitwichtelst: Dann bleiben die Paare auch vor dir verborgen. Wähle Links + alle Paare, wenn du nur organisierst – etwa für die Schulklasse oder das Büro – und eine Liste zum Drucken oder Kopieren brauchst.
Wie die privaten Links ohne Server funktionieren
Viele Wichtel-Seiten verlangen die E-Mail-Adresse jeder Person und speichern die Auslosung auf ihrem Server. Diese Seite macht beides nicht. Die Auslosung läuft in deinem Browser, und jeder Link trägt sein eigenes Los im Teil der Adresse hinter dem #. Diesen Teil schicken Browser an keine Website, auch nicht an diese. Im Link ist das Los mit einem Zufallsschlüssel verwürfelt, sodass der Name weder im Linktext noch in der Chat-Vorschau zu lesen ist.
Wichtig zu wissen: Diese Verwürfelung ist Schutz durch Verschleierung, keine Verschlüsselung. Sie verhindert, dass jemand einen Namen zufällig sieht – wer einen Link öffnet, sieht aber dessen Los. Schick jeden Link also nur an die richtige Person und vereinbart in der Gruppe, dass niemand fremde Links öffnet. Änderst du nach der Auslosung Namen oder Regeln, passen die alten Links nicht mehr zusammen: Lose dann neu aus und schick allen ihren neuen Link. Solange die Seite offen bleibt, kannst du einen verlorenen Link erneut senden; schließt du sie, ist die Auslosung weg.
Eine faire Auslosung, die keine Regel bricht
Der Wichtel-Generator sucht eine zufällige Verteilung, bei der jede Person genau ein Geschenk macht und genau eins bekommt, niemand sich selbst zieht und alle Regeln gelten. Er nutzt crypto.getRandomValues, den kryptografisch sicheren Zufallsgenerator deines Browsers, und mischt die ganze Gruppe so lange, bis eine Verteilung alle Regeln erfüllt. Dadurch ist jede gültige Verteilung gleich wahrscheinlich. Machen sehr strenge Regeln passende Mischungen selten, wechselt er zu einem Zuordnungsverfahren, das garantiert eine gültige Auslosung findet, sobald es eine gibt.
Gibt es keine, sagt die Seite das, statt still eine Regel zu brechen. Das passiert, wenn die Regeln zu wenig Auswahl lassen: Sind in einer Runde von fünf Leuten vier eine Familie, dürfen diese vier nur die fünfte Person ziehen – und das kann nur einer von ihnen. Streich dann eine Regel oder nimm mehr Leute dazu.
Warum das Losen aus der Mütze so oft schiefgeht
Mit Zetteln in der Mütze zieht oft jemand den eigenen Namen, und alle müssen von vorn anfangen. Die Chance, dass es beim ersten Mal klappt, ist gering und hängt kaum von der Gruppengröße ab: Sie pendelt sich bei 1 durch e ein, also rund 36,8 %. Fast zwei von drei Ziehungen aus der Mütze müssen also wiederholt werden.
| Personen | Ziehungen, bei denen niemand sich selbst zieht | Chance, dass es beim ersten Mal klappt |
|---|---|---|
| 3 | 2 | 33,3 % |
| 4 | 9 | 37,5 % |
| 5 | 44 | 36,7 % |
| 6 | 265 | 36,8 % |
| 8 | 14.833 | 36,8 % |
| 10 | 1.334.961 | 36,8 % |
| 12 | 176.214.841 | 36,8 % |
Neu ziehen ist zwar fair, aber bis dahin hat meist schon jemand einen Namen gesehen – und nichts hält ein Paar davon ab, sich gegenseitig zu ziehen. Lost ihr online aus, sind beide Probleme gelöst.
Wichteln, Julklapp und Engerl-Bengerl
Gewichtelt wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz fast überall: im Büro vor der Weihnachtsfeier, in der Familie, im Verein, unter Freunden und in der Schulklasse. Gerade im Büro oder in der Klasse treffen sich nicht alle vorher, um Zettel zu ziehen – mit privaten Links per WhatsApp klappt die Auslosung auch dann, wenn die Gruppe nur im Chat zusammenkommt. In Norddeutschland heißt der Brauch oft Julklapp, ein Wort aus dem Skandinavischen. In Bayern und Österreich sagt man regional auch Engerl-Bengerl oder spricht vom Christkindl-Ziehen. Gemeint ist immer dasselbe: Jeder zieht heimlich einen Namen und beschenkt diese Person.
Etwas anderes ist das Schrottwichteln: Dort bringt jeder ein ungeliebtes oder witziges Geschenk mit, und die Päckchen wechseln oft per Würfel die Besitzer. Für diese Würfel-Variante braucht ihr keine Auslosung. Diese Seite lost die Namen für das klassische Wichteln aus, bei dem jeder genau eine Person beschenkt.
Tipps für eine entspannte Wichtelrunde
- Ein Budget festlegen, das sich alle leisten können – etwa 20 € – und sagen, ob es eine Obergrenze oder ein Richtwert ist.
- Den Termin früh festlegen. Zwei bis drei Wochen Vorlauf lassen genug Zeit, auch online zu bestellen.
- Wunschzettel teilen. Bitte alle, ein paar Ideen in die Gruppe zu schreiben oder sie der Person zu schicken, die organisiert.
- Gruppen auf Distanz können Geschenke direkt an die beschenkte Person schicken lassen: Wer organisiert, sammelt die Adressen und gibt jede nur an den passenden Wichtel weiter.
Wie lange ist es noch hin? Schau nach, wie viele Tage es bis Weihnachten sind. Willst du Leute lieber in Teams aufteilen, hilft dir das Werkzeug zum Gruppen zufällig einteilen.
Häufige Fragen
Kann ich ohne E-Mail wichteln?
Ja. Niemand meldet sich an, und niemand muss eine E-Mail-Adresse angeben. Du schickst jeder Person ihren privaten Link per WhatsApp, SMS, E-Mail oder in jedem anderen Chat.
Wie verschicke ich die Wichtel-Lose per WhatsApp?
Nach der Auslosung steht neben jedem Namen ein WhatsApp-Knopf. Er öffnet WhatsApp mit einer fertigen Nachricht samt Link; du wählst nur noch den richtigen Kontakt aus. Ein Häkchen zeigt, wer seinen Link schon hat.
Ist der Wichtel-Generator kostenlos?
Ja, komplett kostenlos und ohne Anmeldung, für beliebig viele Runden mit bis zu 100 Personen.
Kann ich mitwichteln, obwohl ich die Auslosung mache?
Ja. Lass „Nur private Links“ eingestellt: Die Seite zeigt dir dann keine Paare, nur einen Link pro Person. Verschick die Links, ohne sie zu öffnen, und öffne nur deinen eigenen.
Wie verhindere ich, dass sich Paare gegenseitig ziehen?
Schreib das Paar in eine Zeile im Regelfeld, zum Beispiel „Anna + Lukas“. Eine ganze Familie in einer Zeile hält alle darin auseinander; „Marie > Jonas“ schließt nur eine Richtung aus.
Kann jemand sich selbst ziehen?
Nie. Jede Auslosung wird geprüft: Niemand zieht sich selbst, und jede Regel gilt. Ist das mit den Regeln unmöglich, sagt die Seite es, statt auszulosen.
Wird die Auslosung gespeichert, und sind die Links verschlüsselt?
Gespeichert wird nichts – die Auslosung gibt es nur auf dieser Seite und in den Links. Verschlüsselt sind die Links nicht, nur verwürfelt: Wer einen Link öffnet, sieht sein Los. Schick jeden Link deshalb nur an die richtige Person.
Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2026