So wandeln Sie eine PDF in JPG um
- PDF auswählen oder hineinziehen. Die Umwandlung beginnt sofort; ein Zähler zeigt, welche Seite gerade gezeichnet wird.
- JPG oder PNG wählen. JPG ergibt deutlich kleinere Dateien und passt zu Scans und Fotos. PNG ist verlustfrei: Jedes Pixel bleibt genau so, wie es gezeichnet wurde – feine Schrift und Strichzeichnungen bleiben gestochen scharf, die Dateien werden aber um ein Vielfaches größer.
- Auflösung festlegen. 150 DPI genügen zum Lesen am Bildschirm, für E-Mails und die meisten Upload-Formulare; 300 DPI nehmen Sie zum Drucken oder wenn Kleingedrucktes lesbar bleiben muss; 72 DPI für schnelle Vorschaubilder.
- Seiten auswählen, wenn Sie nicht alle brauchen. Lassen Sie das Feld für alle Seiten leer, oder geben Sie Seiten und Bereiche ein wie im Druckdialog:
1-3, 5oder8-für Seite 8 bis zum Ende. - Herunterladen – jedes Bild einzeln oder alle auf einmal mit der ZIP-Datei oben in der Liste.
Welche Auflösung ist die richtige?
PDF-Seiten haben ein physisches Format – A4 misst 210 × 297 mm –, ein Bild ist dagegen ein Raster aus Pixeln. DPI (dots per inch, Punkte pro Zoll) legt fest, wie viele Pixel auf jeden Zoll der Seite kommen: Breite in Pixeln = Seitenbreite in Zoll × DPI, und ein Zoll sind 2,54 cm. Eine A4-Seite ist also 8,27 Zoll breit. Die PDF selbst misst Seiten in Punkten, 72 pro Zoll – deshalb ergibt 72 DPI genau ein Pixel pro Punkt.
| Auflösung | A4-Seite | US-Letter-Seite | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| 72 DPI | 595 × 842 px | 612 × 792 px | Vorschaubilder, Chatnachrichten |
| 150 DPI | 1.240 × 1.754 px | 1.275 × 1.650 px | Lesen am Bildschirm, E-Mail, Präsentationen, die meisten Upload-Formulare |
| 300 DPI | 2.480 × 3.508 px | 2.550 × 3.300 px | Drucken, Kleingedrucktes, Texterkennung (OCR) |
Doppelte DPI heißt doppelte Breite und doppelte Höhe: Das Bild hat viermal so viele Pixel, und die Datei wächst entsprechend. Wählen Sie die niedrigste Auflösung, die ihren Zweck erfüllt – bei einem langen Dokument summieren sich 300-DPI-Bilder schnell auf viele Megabyte.
So funktioniert die Umwandlung
Die Seiten zeichnet pdf.js, die quelloffene PDF-Engine von Mozilla, mit der auch Firefox PDFs anzeigt – sie läuft direkt in dieser Seite. Jede Seite wird in der gewählten Auflösung auf eine unsichtbare Zeichenfläche gezeichnet: Text mit seinen Schriften, Vektorgrafiken, eingebettete Fotos und gescannte Bilder in den Formaten, die Scanner verwenden (auch JBIG2 und JPEG 2000). Anschließend speichert Ihr Browser die Zeichenfläche als JPG oder PNG. Ausgefüllte Formularfelder und Stempel erscheinen meist genau so wie in Ihrem PDF-Programm, und der Seitenhintergrund ist weiß wie Papier.
Die Seiten werden nacheinander umgewandelt, und jede Zeichenfläche wird geleert, sobald ihr Bild gespeichert ist – so klappt es auch mit langen Dokumenten auf dem Handy. Ändern Sie während der Umwandlung eine Einstellung, stoppt der alte Durchlauf bei der nächsten Seite, und ein neuer beginnt.
Beispiel: zwei Seiten eines Kontoauszugs für ein Online-Formular
Für einen Antrag sollen Sie die Seiten 1 und 3 Ihres dreiseitigen Kontoauszugs Kontoauszug.pdf als Bilder hochladen. Lassen Sie JPG mit 90 % und 150 DPI eingestellt und tippen Sie 1, 3 in das Seitenfeld. Sie erhalten Kontoauszug-seite-1.jpg und Kontoauszug-seite-3.jpg, jeweils 1.240 × 1.754 Pixel (8,27 Zoll × 150 und 11,69 Zoll × 150), dazu Kontoauszug-bilder.zip mit beiden Bildern. Die Liste zeigt die Größe jeder Datei. Lehnt das Formular die Bilder als zu groß ab, wandeln Sie noch einmal mit 72 DPI um oder verkleinern Sie sie mit Reduce Image Size in KB (englischsprachig) auf eine genaue Größe in KB.
Sehr große Seiten
Safari auf iPhone und iPad kann kein Bild mit mehr als etwa 16,7 Millionen Pixeln zeichnen, und andere Browser haben eigene Obergrenzen. Seiten, die bei der gewählten Auflösung mehr als 16 Millionen Pixel hätten – Poster, große Pläne oder eine A3-Seite mit 300 DPI –, werden stattdessen mit der höchsten Auflösung gezeichnet, die passt; das Ergebnis führt sie unter „Geringere Auflösung“ auf. Normale A4-Seiten bleiben selbst mit 300 DPI weit unter dieser Grenze.
Privat: Ihre PDF verlässt Ihr Gerät nicht
Gerade die PDFs, die man in Bilder umwandelt, sind oft vertraulich: Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen, Verträge, Zeugnisse, Ausweisscans für einen Antrag. Die meisten Online-Konverter laden sie zuerst auf einen Server. Hier wird die PDF-Engine in Ihren Browser geladen und erledigt die ganze Arbeit auf Ihrem Computer oder Handy – die Datei wird nirgendwohin gesendet, und die Seite arbeitet sogar weiter, wenn die Verbindung nach dem Laden abbricht. Damit gelangen auch keine personenbezogenen Daten zu einem fremden Dienstleister.
Grenzen und Tipps
- Passwortgeschützte PDFs, die zum Öffnen ein Passwort verlangen, lassen sich hier nicht umwandeln. Öffnen Sie die Datei mit dem Passwort in Ihrem PDF-Programm, drucken Sie sie in eine neue PDF („Als PDF speichern“ oder „Microsoft Print to PDF“) und wandeln Sie diese Kopie um.
- Text wird zum Bild. In einem JPG oder PNG lässt sich Text weder markieren noch durchsuchen; behalten Sie dafür die PDF.
- Nicht eingebettete Schriften ersetzt der Browser durch ähnliche Schriften Ihres Geräts, sodass solcher Text etwas anders aussehen kann als im Adobe Acrobat Reader.
- Große Dateien liegen während der Umwandlung im Arbeitsspeicher; wandeln Sie ein langes Dokument auf dem Handy besser abschnittsweise um.
Einzelne Seiten als PDF statt als Bild herauslösen können Sie mit PDF teilen, überflüssige Seiten entfernt PDF-Seiten löschen. Den umgekehrten Weg – Fotos oder Scans in eine PDF – geht JPG to PDF (englischsprachig).
Häufige Fragen
Wie wandle ich eine PDF in JPG um?
Wählen Sie die PDF aus oder ziehen Sie sie hinein, lassen Sie JPG als Format eingestellt und laden Sie die Bilder herunter – eines pro Seite oder alle zusammen als ZIP-Datei. Ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen.
Wird meine PDF auf einen Server hochgeladen?
Nein. Ihr Browser öffnet und zeichnet die PDF auf Ihrem eigenen Gerät; von dieser Website werden nur die Seite und die PDF-Engine geladen.
Wie wandle ich nur eine Seite einer PDF um?
Tippen Sie ihre Nummer in das Feld „Seiten“, zum Beispiel 4 – dann erhalten Sie ein einziges Bild von Seite 4. Bereiche wie 2-5 funktionieren ebenso.
JPG oder PNG – was soll ich wählen?
JPG für Scans, Fotos und alles, was Sie verschicken oder hochladen, weil die Dateien viel kleiner sind. PNG für Seiten mit feiner Schrift, Diagrammen und Zeichnungen, wenn die Größe keine Rolle spielt, denn PNG verwischt keine Kanten.
Welche DPI sollte ich nehmen?
150 DPI zum Lesen am Bildschirm und für die meisten Uploads, 300 DPI zum Drucken oder wenn Kleingedrucktes lesbar bleiben muss, 72 DPI für kleine Vorschaubilder.
Bekomme ich ein PNG mit transparentem Hintergrund?
Nein. Die Seiten werden wie auf Papier auf weißem Hintergrund gezeichnet, die PNG-Bilder haben also keine Transparenz.
Funktioniert das auch auf dem iPhone oder Android-Handy?
Ja, in aktuellen Browsern wie Safari ab iOS 16.4 und Chrome auf Android. Wandeln Sie lange Dokumente auf dem Handy am besten in Abschnitten um, weil der Arbeitsspeicher dort knapper ist.
Zuletzt aktualisiert: 15. Oktober 2026